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Projekt Schere

 

Das Azubiprojekt 2008

Neben dem theoretischen Wissen über die zusammenhängende Arbeit verschiedener Abteilungen innerhalb eines Unternehmens, geht es hk vor allem um die Einarbeitung durch praktische Fähigkeiten und Kenntnisse. In Bezug auf die Planungen unseres "Tag der offenen Tür zum 35-jährigen Bestehen" kam der Gedanke, dass auch unsere Auszubildenden die Möglichkeit bekommen sollten, sich eigenständig und innovativ zu beteiligen. Aus dieser Idee resultierte ein hervorragendes Projekt einer Schere mit integrierter Lupe, die den Schriftzug unserer Homepage tragen sollte. Jeder einzelne Auszubildende erhielt einen Aufgabenbereich in Bezug auf seine derzeitige Abteilung, den er zu bewerkstelligen hatte. Ein Azubi-Projekt vom Grundstein an unter der Verantwortung der Auszubildenden, stellte sich als willkommene Chance für jeden einzelnen dar. Durch diese Möglichkeit konnten sie innerhalb ihrer Abteilungen zu einem optimalen Ergebnis beitragen. Es galt bei diesem Projekt den Auszubildenden vor allem wirtschaftliche und soziale Fähigkeiten wie z.B. Termineinhaltung, betriebliche Abläufe, Teamarbeit und Kommunikation zwischen den Abteilungen zu vermitteln.

 

   

 

Die Aufgabenverteilung

                                                       Foto: hk, Beteiligte Azubis des Projektes 

 

Abteilung Verkauf (Projektleitung, Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/mann)

  • Machbarkeitsprüfung des Artikels mit Unterstützung des hk-Betriebs- und Verkaufsleiters (Bestimmung des Teilegewichts, des Zyklus, des Materials und der Werkzeugeigenschaften, Auswahl der Maschine, Schätzung der Werkzeugkosten)
  • Beauftragung des Einkaufs mit der Anfrage/Bestellung diverser Produkte wie Rohstoff, Kaufteile, Normteile etc.
  • Anlegen eines Projektplans mit Hilfe eines Projektplanungsprogramms zur Bestimmung der Beziehungen und Abhängigkeiten der einzelnen Abteilungen zueinander und zur besseren Übersicht der einzelnen Vorgänge und ihrer Abfolge
  • Anlegen, verwalten und aktualisieren der projektbezogenen Dokumente
  • Terminüberwachung

Abteilung Einkauf (Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/mann)

  • Angebote eingeholt und verglichen für z.B. Normteile und Rohstoffe -> Lieferantenauswahl
  • Bestellungen schriftlich erfasst und an die jeweiligen Lieferanten gefaxt  (Bemerkung: Die benötigte Ware musste in ausreichender Menge, in der erforderlichen Qualität und zur festgesetzten Zeit am richtigen Ort zum Einsatz gelangen!)
  • Auf termingerechte Lieferung der Waren geachtet und regelmäßig die Anlieferungstermine überprüft
  • Rechnungseingangskontierung und Einbuchung zur Zahlungsanweisung

Abteilung Produktion (Ausbildung zum Verfahrensmechaniker)

  • Form in die Maschine einbauen
      •  Die Form mit Hilfe des Krans in die Maschine heben und verschrauben
      •  Kühlung an die Form anschließen
  • Material und Zusätze vorbereiten
      •  Ansaugrohr in das bereitgestellte Material einführen
      •  Trichter an die Materialleitung anschließen
      •  Material im Trichter vortrocknen lassen
      •  Farbzusätze in den Mischer einfüllen
  • Maschine anfahren
      •  Eingabe der kalkulierten Werte wie z.B.
           •  Temperatur der Schnecke und Form
           •  Druck und Nachdruck
           •  Massemenge
           •  Kühl- bzw. Druckzeiten
           •  Toleranzen
  • Einstellungen Optimieren
      • Fehler im Material des Produktes identifizieren und durch Änderungen an 
        den Einstellungen beheben

Abteilung Disposition/Versand (Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/mann)

  • Anlegen des Artikelstamms
  • Anlegen von Auftragsdaten
  • Terminplanung
  • Prüfung der Rohstoffbestände/Maschinenkapazitäten/Leergut
  • Auftragsauslösung zur Bemusterung
  • Festlegung der Verpackungsvorschrift
  • Nach i.O. Bemusterung erfolgt die Fertigung der Serienteile

 Abteilung Logistik (Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik)

  • Verpackungsrecherche unter Einbeziehung der zu erfüllenden Kriterien, wie:
       •  Informationsfunktion
       •  Werbefunktion
       •  Schutzfunktion
       •  Verkaufsfunktion
  • Warenannahme
  • Wareneingangsprüfung
  • Durchführung von Packproben
  • Mengenerfassung und Einlagerung der produzierten Teile
  • Wahl der Lagerungsverpackung
  • Auslagerung und Verpacken des Brieföffners in die endgültige Verkaufs- bzw. Versandverpackung
Abteilung Werkzeugbau (Ausbildung zum Werkzeugmechaniker)
  • Entwicklung und Konstruktion
    • Entwurf des Artikels
    • Erstellung eines 3D Modells, das dem Kunden vorgestellt wird
    • Konstruieren des Spritzgusswerkzeuges
    • Erstellen von Stücklisten und den dazugehörenden Zeichnungen
  • Fertigung des Werkzeuges
    • Bestellen der Materialien anhand der Stücklisten
    • Herstellen des Werkzeuges nach Zeichnung
    • Anfragen und Auftragserteilung von externen Arbeiten
  •  Optimierung des Spritzgusswerkzeuges
    • Abmusterung des Spritzgusswerkzeuges ( ca. 50 Musterteile )
    • Vermessen der Musterteile und Feststellen der evtl. benötigten Optimierungsarbeiten
    • Durchführen der Optimierungen
  • Serienfertigung des Artikels
    • Nach erfolgreicher Freigabe durch den Kunden, erfolgt die Serienfertigung des Artikels

 

 

Fehleranalyse

Schuss 1

Unvollständig gefüllt

  • Dosierungsvolumen zu gering
  • Einspritzdruck zu gering
  • Einspritzgeschwindigkeit zu gering
  • Werkzeugtemperatur zu gering
  • Unzureichende Entlüftung

Material verfärbt

  • Farbige Materialrückstände in der Schnecke oder Trichter
















 

Schuss 2

Lufteinschlüsse                                           

  • Kompressionsentlastung zu groß bzw. zu schnell
  • Unzureichende Entlüftung
  • Staudruck zu gering

Fließlinien

  • Werkzeugtemperatur zu gering
  • Massetemperatur zu gering
  • Einspritzgeschwindigkeit zu gering

Schuss 3

Materialtrübung

  • Granulat unzureichund getrocknet

Schuss 4

Einfallstellen

  • Dosierung zu gering
  • Restmassepolster zu gering
  • Nachdruckzeit zu gering
  • Nachdruck zu gering
  • Nachdruckübertragung zu gering
  • Entlüftung zu gering
  • Werkzeugtemperatur zu hoch

Schuss 5

Gelbliche Verfärbungen

  • Massetemperatur zu hoch
 

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